Nick Mason – am 4. Juli im Circus Krone

Nick Mason, 04.07.2022 © München Ticket GmbH – Alle Rechte vorbehalten

Der Name Pink Floyd ist für viele Menschen untrennbar assoziiert mit dem berühmten Prisma, dem fliegenden Schwein, den marschierenden Hämmern, unkaputtbaren Radionummern wie »Whish You Were Here« und »Another Brick in the Wall«, vielleicht auch mit den beiden streitbaren Platzhirschen der Band, Gitarrist David Gilmour und Bassist Roger Waters. Dabei ist das einzige Mitglied von Pink Floyd, das von der Gründungsstunde an bis zur rezenten Reformierung (zum Zeichen der Unterstützung für die Menschen in der Ukraine) dabei war, niemand anderes als Drummer Nick Mason, den man insofern mit einigem Recht als das schlagende Herz von Pink Floyd bezeichnen kann. Wenn auch nur selten aktiv an der Komposition von Floyd-Songs beteiligt, ist Masons Drumming doch maßgebender Formfaktor des charakteristischen Stils der Gruppe (gewesen). Dies gilt für die eher psychedelische Frühphase der Band, wo Masons Spiel oftmals einem geheimnisvollen, nächtlichen Pochen glich, das sich hypnotisch-fordernd verdichten, oder sich in farbenprächtigen Ausbrüchen entladen konnte, – und gilt auch für spätere Alben, auf denen es sich in eine eher behäbigere, von drückend bis majestätisch reichende Richtung entwickelte. Und während Gilmour bei seinen Solo-Auftritten vorrangig Stücke von den letzten beiden (regulären) Pink Floyd-Alben (A Momentary Lapse of Reason und The Division Bell), die unter seiner Ägide entstanden sind, spielt, und Waters nicht müde wird, The Wall auf die Bühne zu bringen, macht Nick Mason all jenen Floyd-Fans eine große Freude, für die die spannendste und kreativste Phase der Band vor dem Welterfolgsalbum The Dark Side of the Moon liegt. In diese Zeit fällt z. B. die experimentelle Atom Heart Mother-Suite, das berühmte, filmisch dokumentierte Konzert im leeren Amphitheater von Pompeji und insbesondere auch die ersten beiden Alben The Piper at the Gates of Dawn und A Saucerful of Secrets, die unter (leitender) Mitwirkung des schillernden, genialen Syd Barrett entstanden und auf denen Pink Floyd als kreative, unkonventionelle, unbändige, psychoaktive Gruppe zu hören sind, an deren Agilität und Gewitztheit spätere Alben nicht mehr heranreichen.

Um diese besondere Periode im Schaffen seiner (ehemaligen) Band nicht in Vergessenheit geraten zu lassen, gründete Mason vor vier Jahren Nick Mason’s Saucerful of Secrets. Mit dabei u. a. Langzeit Pink Floyd-Kollaborateur Guy Pratt am Bass. Die Chance, Floyd-Urgestein Mason live zu sehen, und v. a. einen umfangreichen Querschnitt durch das unglaublich reichhaltige Frühwerk der Band zu hören, sollte man sich auf keinen Fall entgehen lassen! In München bekommt man diese Chance schon bald; am 4. Juli werden Nick Mason’s Saucerful of Secrets im Circus Krone Bau spielen.

TICKETS gibt es HIER!