Interview mit Roland Jankowsky – am 22. Januar 2023 im Schlachthof

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© Alexandra-Kaumanns

Seit geraumer Zeit ist Roland Jankowsky bereits unterwegs in der Republik und präsentiert seine schräg-kriminellen Shortstories in spannenden und unterhaltsamen Lesungen. Nun kommt der bekannte TV-Darsteller auch nach München und beehrt mit seinem Programm „Wenn Overbeck kommt…“ am 22. Januar 2023 den Schlachthof. Was darf man von dem Kölner Schauspieler, der seit über 25 Jahren fester Bestandteil der Serie „Wilsberg“ im ZDF ist, erwarten? Das haben wir ihn direkt selbst in einem Kurz-Interview gefragt!

Kultur in München: Hallo Herr Jankowsky! Die Tage werden kürzer und die Temperatur kühler, die perfekte Zeit für den Besuch einer Lesung. Die letzten Jahre sah es da leider anders aus… Wie fühlt es sich für Sie an, wieder fleißig mit weihnachtlichen und unweihnachtlichen Lesungen unterwegs zu sein?

Ich bin ja schon länger wieder auf Tour. Nach dem Lockdown wegen Abständen teils nur vor halb oder drittel gefülltem Saal, aber besser als nix. Auf jeden Fall fühlt es sich sehr gut an, man merkt, die Leute wollen wieder raus.

Kultur in München: Sie sind dafür bekannt, Ihre Lesungen humorvoll zu gestalten, allein schon aufgrund der Texte – ein Element, was Sie sicherlich auch mit der Rolle des Overbeck verbindet. Was können Fans und Interessierte auf den Lesungen erwarten?

Der Humor steht nicht an erster Stelle, der Schwerpunkt liegt auf schräg kriminellen Kurzgeschichten. Aber der Humor darf nicht fehlen. Alle Geschichten haben gegen Ende noch eine Überraschung parat, schlagen einen nicht erwarteten Haken. Die Zuschauer mögen die Kombination von humorvollen Krimis, in Einheit mit meiner Darbietung.

Kultur in München: Die Frage, die sich viele stellen, aber vielleicht nie zu stellen trauen: Sie spielen seit 25 Jahren eine konstante Rolle in „Wilsberg“, für die Sie auch die meisten vorrangig kennen dürften – Fluch oder Segen?

Ich empfinde meine Rolle nicht als „konstant“. Bis auf die Tatsache, dass sie stets in Fettnäpfchen tritt und noch nie einen Fall lösen durfte. Ansonsten darf meine Rolle alles – kommt mal esoterisch daher, dann als Profiler, IT-Experte, Frauenbeauftragter, Philosoph – ich empfinde das als angenehme Abwechslung. Mir macht das Spaß, den Zuschauern aber offensichtlich auch, denn sonst würden sie meine Rolle nicht so mögen.

Kultur in München: Am 22. Januar 2023 lesen Sie im Schlachthof München und besuchen die bayerische Landeshauptstadt mit „Wenn Overbeck kommt…“ Haben Sie dafür besondere Texte ausgesucht? Was erhoffen Sie sich von den Münchner*innen?

Für München habe ich kein gesondertes Programm zusammengestellt. Ich habe inzwischen sechs Programme und komme zunächst mit Programm Nr 1. Natürlich hoffe ich auf zahlreiches Erscheinen der Münchner!

Kultur in München: Eine Frage zum Abschluss, die uns immer brennend interessiert: Was verbinden Sie persönlich mit München? Besondere Orte, besondere Erinnerungen? Oder müssen all diese Dinge womöglich erst noch gefunden oder erschaffen werden?

Ich habe nicht viele Erinnerungen an München, es liegt schon recht weit von Köln entfernt. Um 1986 herum bin ich mit zwei Freunden in meinem ersten Auto, einem Käfer nach Rom gefahren, um dort eine Freundin zu besuchen. Wir machten Halt beim Oktoberfest, tranken unsere erste Maß und schliefen später im Auto. Das ist mir noch gut in Erinnerung geblieben. Ich gehe davon aus, dass ich bei jedem Besuch weitere interessante Orte kennenlernen werde. Um an dieser Stelle leicht abgewandelt Gerhard Polt zu zitieren, „It’s a must!“ 🙂

Kultur in München: Vielen Dank für das Interview, wir freuen uns auf Ihre Lesung!

TICKETS gibt es HIER!