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¡Viva la revolución! – „Carmen la Cubana“ im Deutschen Theater (Kritik)
Eine Inszenierung der „Carmen“ auf die Bühne zu bringen und dabei das Publikum mit Innovationen und neuen Facetten zu überraschen, ist heute sicher ein ambitioniertes Unterfangen. Schließlich gehört Bizets Welterfolg…
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Auf Zeitreise zwischen Euphrat und Tigris – „Ur“ im Marstall (Kritik)
Wüstensand rieselt durch die Decke und das Bühnenbild, angelehnt an altertümliche Monumentalarchitektur, entführt das Publikum gleich zu Beginn der Premiere von ‚Ur‘ in die Welt der sagenumwobenen Hochkultur der Sumerer.…
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‚Nichts ist gut genug!‘ – „Vom Fischer und seiner Frau“ im Deutschen Theater (Kritik)
Eine Kindheit ohne die Märchensammlung der Brüder Jacob und Wilhelm Grimm? Völlig undenkbar! Seit über 200 Jahren gehören die phantastischen Geschichten zu den populärsten und schönsten Erzählungen der deutschen Literatur…
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Nukleare Narben – „Bis ans Ende ihrer Tage“ im Marstall (Kritik)
26. April 1986 – im Kernkraftwerk Tschernobyl kommt es nach Explosionen im Reaktor 4 zur ultimativen nuklearen Katastrophe. In einem Radius von mehr als 30 km entsteht eine für Menschen…
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„One soma a day keeps the sadness away!!“ – „Schöne neue Welt“ im Volkstheater (Kritik)
Ein System, in dem es keine Äußerung mehr gibt, die von der vorgegebenen Leitlinie der Regierung abweicht, Meinungskonformismus statt -pluralismus, ein Konsortium aus Staat, Wirtschaft und Medien kontrolliert und manipuliert…
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„I can have it all!!“ – „Children of Tomorrow“ im Volkstheater (Kritik)
Zum Abschluss von Radikal Jung stand am letzten Tag des Festivals (neben „Ja EH! Beisl, Bier und Bachmannpreis“) mit „Children of Tomorrow“ auch noch ein Stück auf dem Programm, das…
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Öffnet Euer Herz! – „Orfeo – eine transkulturelle Oper“ im Hofspielhaus
Die Themenbereiche Migration und Integration bestimmen auch 2018 wieder die Schlagzeilen der Medien und setzen zweifellos die Agenda in den öffentlichen Debatten. Gerade die neue Stadtgesellschaft zeichnet sich inzwischen durch…
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Soll das Töten immer weitergehen? – „Die Attentäterin“ in den Münchner Kammerspielen
Als Mohammed Moulessehoul unter dem Pseudonym Yasmina Khadra 2005 sein Buch „Die Attentäterin“ veröffentlichte, hatte der islamistische Terror bereits Europa erreicht. Spätestens mit den verheerenden Anschlägen von Madrid und London…
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Liebe deinen Nächsten wie dich selbst – Mein Kampf im Münchner Volkstheater
Der 27. Januar hält als Holocaust-Gedenktag die Erinnerungen an die Gräueltaten des NS-Regimes am Leben. Passend dazu steht nun am Münchner Volkstheater George Taboris Drama „Mein Kampf“ auf dem Spielplan,…
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„Jede Figur ist auf ihre Art erzählenswert“ – Interview mit Luise Kinner
Spätestens mit ihrer Rolle als Mercutio in der Neuinszenierung von ‚Romeo und Julia‘ am Münchner Volkstheater hat sich Luise Kinner in der Münchner Theaterszene einen Namen gemacht. Die Bayerische Staatszeitung…













