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Frau spielt Mann spielt Frau – „Was der Butler sah“ im Marstall (Kritik)
Ja, was sah der Butler nun eigentlich? Das Stück von Joe Orton zählt zu den bekanntesten Titel des Englischen Theaters im 20. Jahrhundert, wurde posthum aufgeführt und gleich zum Skandalstück…
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Wahrheit oder Pflicht – „Ich hab noch nie“ in der Schauburg (Kritik)
Ich hab noch nie, „Never have I ever“ oder „Flaschendrehen“ – wer kennt diese Teenagerspiele nicht? Eine Mischung aus Spaß und Anspannung, etwas von sich preisgeben oder den Daniel nebenan in…
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Die Kunst der Selbstliebe – „Abtauchen und Auftauchen – Kapitel 1“ in den Kammerspielen (Kritik)
Schon beim Betreten der doch recht selten bespielten Unterbühne der Münchner Kammerspiele befindet man sich in der Tiefsee: azurblaue Beleuchtung, ein Krake aus Belüftungshauben und Meeresrauschen aus den Boxen. Zwölf…
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»Die unliebsamen Zeugen unserer Erniedrigung« – »Dekalog« im Residenztheater
An ein großes, vielleicht übergroßes, aus der Welt hinausragendes Thema wagt sich die Inszenierung, welche am Sonntag, den 6. Juni im Residenztheater Premiere feiert, heran: An den »Dekalog«, die zehn…
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So blutleer? – „Die Tragödie des MacBeth“ im Volkstheater (Kritik)
‚Das war ja ganz anders als im Buch!‘, sagen die einen, nach einem Theaterabend, bei dem sich das Ensemble der Textvorlage in eigener Herangehensweise widmet. ‚Wenn ich das eins zu…
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„Ich krieg keine Luft, ich brauche sofort eine Zigarette“ – „Der Kreis um die Sonne“ im Residenztheater (Kritik)
Es war nur eine Frage der Zeit, nun hat es das Residenztheater gewagt: das erste Stück über Corona aus der Corona-Zeit. Das Wort selbst wird in „Der Kreis um die…
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Die Verrohung der Jugend – „Mehr Schwarz als Lila“ im Marstall (Kritik)
Bei manchen Premieren im Theater ist es, lockdownbedingt, eine Odyssee, bis sie endlich aufgeführt werden dürfen. Die Uraufführung von „Mehr Schwarz als Lila“, der Bühnenadoption des gleichnamigen Romans der Münchner…
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Wenn sich bis heute nichts geändert hat – „Erinnerung eines Mädchens“ im Residenztheater
Nach den Biergärten und den Geschäften öffnen nun auch die Theater wieder zaghaft die Türen und überlegen natürlich: Was bieten wir der Stadt nach so langer Durststrecke an? Das Residenztheater…
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Gesellschaftliche Gräueltaten im Wirtshaus des Wahnsinns – ÜBERGEWICHT, unwichtig: UNFORM im Volkstheater
Eine alltägliche Situation: Es sitzen neun Menschen im Wirtshaus und unterhalten sich. Die Themen wechseln rasch, ein jeder erzählt aus seinem Leben, teilt Gedanken und Gefühle. Doch von gemütlicher Wirtshausatmosphäre…
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Alles ist Nada – „Teile (Hartes Brot)“ im Marstall (Kritik)
„Wir sagen Change, nicht Abschied“ schallt es gleich Beginn dem Publikum entgegen. Als das Residenztheater im November schließen musste, blieb das Staatstheater alles andere als ruhig – es war mehr…




