-
Vom Wiederkommen und Bleiben – „Finalissimo“ im Gärtnerplatztheater (Kritik)
Über 70 Vorstellungen hat das Gärtnerplatztheater seit der Wiedereröffnung am 15. Juni 2020 gespielt, anfangs noch mit kleinen Formaten auf der Bühne, mittlerweile auch wieder im großen Saal selbst. Egal…
-
Wovon lebt der Mensch? – „Die Dreigroschenoper“ im Gärtnerplatztheater (Kritik)
Inmitten des wilden Ersatzspielplans des Gärtnerplatztheaters wandert auch eine lang nicht mehr gehörte und gesehene Produktion: „Die Dreigroschenoper“. 2016 hatte die konzertante Aufführung bereits im Circus Krone Premiere, passend zum…
-
„Klugsein und lieben kann kein Mensch auf dieser Welt“ – „Die Kluge“ im Gärtnerplatztheater (Kritik)
Carl Orff’s einaktige Oper „Die Kluge“ begeisterte schon 1943 die Massen. Nun kehrt die Geschichte, welche auf dem Märchen Die kluge Bauerntochter der Gebrüder Grimm basiert als erste „post-Lockdown“-Opern-Inszenierung ans Gärtnerplatztheater zurück und…
-
Sind fünf Tenöre nicht mindestens einer zu viel? – „Herzensbrecher“ im Gärtnerplatztheater (Kritik)
Dieser Konzertabend am Gärtnerplatztheater bietet nicht einen, nicht zwei, nein, sondern gleich fünf Tenöre auf einer Bühne an. Wie das gehen soll? Ja, das fragen sich nicht nur die Zuschauer,…
-
Sono un uomo mascherato – „Mein Sehnen, mein Wähnen“ im Gärtnerplatztheater (Kritik)
Wenn Vogel und Fisch die Perspektiven tauschen, sehen beide eine ganz andere Welt, und wenn man diesen Vergleich auf das Gärtnerplatztheater überträgt, bedeutet das, dass das Publikum auf der Bühne…
-
Freunde, das Leben ist lebenswert – „Happy Birthday, Franz Lehár“ im Gärtnerplatztheater (Kritik)
Kunst lebt von Kreativität, Theater von Wandel und in der Krise nun auch von Schnelligkeit. Innerhalb kürzester Zeit präsentiert das Gärtnerplatztheater ein Programm, das coronakonform für ein kleines Publikum dennoch…
-
Der Wahnsinn dreht sich – „Fester Samstag II“ in der Staatsoper (Kritik)
35 Minuten dauern die „Eight Songs For Mad King“ von Peter Maxwell Davies mit Applaus, nur minimal länger als der Einlass selbst. Und dennoch: es lohnt sich, diesem kurzen Vergnügen seine…
-
Jedermann für Wenige – „Fester Samstag I“ in der Staatsoper (Kritik)
Mit dem Großveranstaltungsverbot bis zum 31. August 2020 im Zuge der Eindämmung von Covid-19 war die Bayerische Staatsoper das erste Theater Münchens, das die Spielzeit vorzeitig beendete – Kompromisslösungen gäbe…
-
„Küss mich, frage niemals!“ – „Judith“ in der Staatsoper (Kritik)
Eine junge Frau folgt einem fremden Mann bedingungslos auf seine Burg, obwohl sie weiß, dass bereits mehrere Frauen von dort nicht zurückgekehrt sind. Warum? Diese Frage bleibt offen in Béla…
-
Blutige Tränen unter der Maske des Spaßmachers – „Rigoletto“ im Gärtnerplatztheater (Kritik)
Ein Komiker mit düsterer Seite, der tief in sich doch eigentlich gute Absichten pflegt, von seinem Umfeld jedoch immer wieder in die Rolle des schadenfrohen, bösen Clowns gedrängt wird. Wie…















