• Komm mal rüber bitte – Von Wegen Lisbeth in der TonHalle (Konzertbericht)

    Von Wegen… wer? Es ist ein schieres Phänomen, dass eine Band, die mittlerweile sogar über den Status der mittelgroßen Hallen hinaus ist, immer noch in der allgemeinen Bevölkerung absolut keinen Stand geschweige denn Namenskenntnis hat – man muss schon direkt in der Szene fragen, um selbstverständliches „Na klar kenne ich die!“ zu finden. Von Wegen Lisbeth mag also nicht jeder…

  • Zimmer ohne Zeit – Fabian Römer im Backstage (Konzertbericht)

    Vier Jahre war Fabian Römer untergetaucht. Solange ist nicht nur sein letztes Konzert in München her – nach seinem Album „Kalenderblätter“ und der dazugehörigen Tour war er erstmal wie vom Erdboden verschluckt. Jetzt ist er aufgetaucht. Mit neuer Musik und Band machte er am 27. Oktober 2019 in der Backstage Halle Halt, und seinen Fans damit eine große Freude. Den Abend…

  • Komm in mein Haus – Seeed in der Olympiahalle (Konzertbericht)

    „Wir haben Seeed zu tun und ihr habt Seeed im Magen!“ Ganze 7,5 Jahre ist es mittlerweile her, dass die international erfolgreiche Formation Seeed die Münchner Landen besucht hat, damals mit ihrem Selftitled, das Hits wie „Augenbling“ und „Molotov“ beinhaltet. Nun haben sich Peter Fox und Dellé wieder zusammengeschlossen, um neues Material zu produzieren, was in Form von „BAM BAM“…

  • „Lass uns hineingehen – Musik!“ – „Der Kaufmann von Venedig“ im Volkstheater (Kritik)

    Am 27. Oktober 2019 feierte „Der Kaufmann von Venedig“ im Münchner Volkstheater Premiere. Das Stück von William Shakespeare wurde im Jahr 1600 das erste Mal aufgeführt und seitdem immer wieder von verschiedenen Theatern gespielt. Die Inszenierung und Interpretation im Volkstheater kann sich durchaus sehen lassen. Das Stück, das knapp zwei Stunden geht, dreht sich dabei um den venezianischen Kaufmann Antonio…

  • Víkingur Ólafsson – am 12. November 2019 im Herkulessaal

    Erst im September wurde der isländische Pianist Víkingur Ólafsson mit dem OPUS Klassik-Award für die beste solistische Einspielung für seine Bach-Interpretationen ausgezeichnet – kein Wunder, überzeugt der Tastenspieler doch bereits seit geraumer Zeit mit seinen feinen und neuartigen Interpretation der Bach’schen Kompositionen die internationalen Klassikhörer. Insbesondere setzt sich der 35-Jährige für die zeitgenössischen Neukompositionen ein, vor allem seiner Landleute in…

  • Orient und Okzident sind nicht mehr zu trennen – GOETHE VERBINDET in der Philharmonie (Kritik)

    Johann Wolfgang von Goethes Gedichtband West-östlicher Divan feiert dieses Jahr seinen 200. Geburtstag, die Münchner Symphoniker luden am 26. Oktober 2019 zu einer gebührenden Feier in die Philharmonie. Auf dem Programm steht eine Uraufführung, die symphonische Dichtung Divan, komponiert vom Münchner ECHO-Preisträger Mehmet C. Yeşilçay. Mit von der Partie ist neben den Münchner Symphonikern unter der Leitung von Olivier Tardy…

  • Der lange Weg zur Symphonie – „Olympiapark In The Dark“ im Marstall (Kritik)

    Nachdem bereits das Cuvilliéstheater als auch das Haupthaus des Residenztheaters mit neuen Produktionen eingeweiht wurden, ist nun die kleinste Spielstätte des Bayerischen Staatsschauspiels an der Reihe: der Marstall. Dieser überrascht erst einmal beim Betreten, denn die Neugestaltung von Wolfgang Menardi ist anfangs ungewohnt, aber dann doch einfach konsequent und äußerst gelungen – helle Holzwände, Sitzmöglichkeiten und ein Pflanzenbeet zieren jetzt…

  • Der Hunger des satten Menschen – „Sommergäste“ im Residenztheater (Kritik)

    Erst bei den Salzburger Festspielen hat man sich an „Sommergäste“ von Maxim Gorki versucht, nun wagt sich das Residenztheater an die russische Tragikomödie, die als dritte Premiere unter der Intendanz von Andreas Beck die zweite Spielwoche eröffnet. Die Besetzung: mit 14 Personen wahrlich vielzählig, hochkarätig und zudem eine großartige Mischung aus altbekannten und neuen Gesichtern. Wie das alles harmonieren wird?…

  • „Ich bin nicht wie sie, kann aber so tun“ – „Nirvanas Last“ in den Kammerspielen (Kritik)

    25 Jahre ist das letzte Konzert der Band Nirvana mittlerweile her, damals am 1. März 1994 am Flughafen in Riem – also in München. Anschließend sagte die Band die gesamte Tour ab, es folgten zwei Suizidversuche von Sänger Kurt Cobain, kurz danach der Tod. Ihr frühes Ende machte sie zum Mysterium, teilweise zum Märtyrertum – womöglich war, könnte man hämisch…

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