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Winterpause bis 12. Januar 2022
Liebe KiM-Leser, die letzte Zeit ist es, trotz kurzzeitig großartigen Lichtblicken, wieder schwierig geworden in der Kultur-Landschaft, auch unsere Kritiken wurden weniger, der Konzertsektor ist fast gänzlich wieder zum Erliegen gekommen. Dennoch sind wir einerseits dankbar, diese tollen Erlebnisse auch 2021 gehabt zu haben, andererseits ist die Puste und Luft nach diesem zehrenden Jahr nun doch ausgegangen. Daher gehen wir bis 12. Januar 2022 in eine Winterpause, genießen die Weihnachtstage und rutschen optimistisch in ein neues Jahr, in dem wir uns auf zahlreiche tolle Kulturereignisse freuen, die wie im vergangenen Herbst ungezwungen und sicher stattfinden können. Wir sind da zuversichtlich. Danke, dass ihr auch weiterhin unserem Magazin folgt! Wir wünschen…
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Das Avengers: Endgame des Spiderverse – „Spider-Man: No Way Home“ in der Kritik
Er ist einer der am heißesten erwarteten Kinofilme diesen Jahres und war nicht zuletzt überall im Internet Stoff für allerlei Gerüchte und Vermutungen. Wer könnte dabei sein? Wie viel Nostalgie gibt es? Wird es ein Tribut an die Spider-Man-Filme oder widmet sich der Film doch eher dem MCU zu? „Spider-Man: No Way Home“ hat unzählige Fragen gestellt, aber nun ist er im Kino und bereit, alle zu beantworten – und noch ein wenig mehr. Zu Beginn: diese Kritik wird kürzer ausfallen, da unzählige Punkte – natürlich vorrangig positive – nur unter der Verwendung von Spoilern funktionieren würden. Keine Frage, dieser Film wird in den nächsten Monaten sowieso einige Geheimnisse öffentlich…
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Deine Kusine – Bohren & der Club of Gore in den Kammerspielen (Bericht)
Bohren: Ein mitunter riskantes, mitunter subversives Unterfangen; welche geheimen Adern, Leitungen, Reservoire liegen unter oder hinter der Oberfläche? Wie dünn ist die Wand, die zu dübeln ich gedenke? Oder: eine heimliche Tätigkeit der Nacht, die an den Fundamenten neuer und alter Bauten nagt – das gebohrte Loch als gähnendes. Einsturz, Deflation in die Ratlosigkeit, die Langeweile (»Other Bands play, Bohren bore«). Oder: Die pure Lust an der Penetration einer Undurchdringlichkeit – mittels einer noch größeren Undurchdringlichkeit; »Penetrate the evening that the city sleeps to hide« – mittels der allerschwärzesten Nacht (»Maximum Black«), durch die die »Dandys lungern«, zwielichtige Gestalten opaker Coolness. In solcher sich zu üben hatte am Sonntag (28.…