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Beethoven: Symphonie Nr. 9 – am 6. April in der Isarphilharmonie

© Peter von Felbert

Anzeige | Als Ludwig van Beethoven im Jahr 1824 seine letzte Symphonie zur Uraufführung brachte, sprengte sie in vielerlei Hinsicht alle Konventionen. Nicht nur ist sie mit rund 70 Minuten Laufzeit deutlich länger, teils doppelt so lange wie andere Symphonien ihrerzeit, sie setzt auch erstmals ein Instrument ein, dem sich alle vorherigen Komponisten in einer Symphonie verweigert haben: die Stimme. Gerade der so neuartige, revolutionäre vierte Satz, der mit einem Chor und Solisten aufgeführt wurde, ist es, den wir auch im Jahr 2026 im Ohr haben, wenn wir an das Werk denken: „Freude, schöner Götterfunken“.

Allein die Tatsache, dass Beethovens Vertonung von Schillers Gedicht „An die Freude“, welches im vierten Satz eingebaut ist, seit den 1980er-Jahren die offizielle Hymne der Europäischen Union und damit auch Europa ist, zeigt die unablässige Bedeutung des Werks. Besonders zum Jahreswechsel und an Ostern kommt Beethovens Symphonie Nr. 9 gerne zur Aufführung, in voller Länge und großer Besetzung. In München erklingt das Werk am Ostermontag, 6. April 2026, um 15:30 Uhr in der Isarphilharmonie. Aufgeführt wird es von den Münchner Symphonikern unter der Leitung von Chefdirigent Joseph Bastian, unterstützt im vierten Satz vom Münchner Konzertchor, Münchner Oratorienchor und vier Solistinnen und Solisten. Ein beeindruckendes Erlebnis!

TICKETS gibt es HIER!

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