Steve Hackett – mit neuem Album „At The Edge Of Light“ am 24. April in der TonHalle

Genesis gilt als eine der kultigsten und legendärsten Rock-Bands aller Zeiten. Ihr progressiver Stil wurde vor allem in den 70ern-Jahren intensiv gestaltet und performt. Aber neben dem übergroßen Phil Collins ist maßgeblich ein Mann für die damaligen Liedern verantwortlich: Steve Hackett. Der damalige Gitarrist hat die Band in ihrer progressiven Zeit wesentlich geprägt und hat seit einigen Jahren auch wieder den Willen gefunden, diese Stücke vermehrt live auf die Bühne zu bringen. Sein Engagement in Sachen eigener Musik kommt dabei keinesfalls zu kurz – sein neues Studio-Album „At The Edge Of Light“ erscheint am 25. Januar 2019.

Und wie sollte es anders auch sein: es kommt progressiv und verspielt daher. Aber keinesfalls veraltet oder gar altmodisch, nein – der Stil und die Kombination, die Hackett hier pflegt, könnten spannender, kreativer und vor allem moderner kaum sein. „Underground Railroad“ steht stellvertretend für den aufregenden Mix aus ohrwurmtauglichen Refrain, hochwertigen Rock-Riffs und jazzig-souligen Anfangswirrungen. Auch die erste Single „Under The Eye Of The Sun“ wirkt fast schon wie eine tanzbare Funk-Rock-Nummer mit Gitarren-Soli, während „Those Golden Wings“ mit seiner Laufzeit von über 11 Minuten zwischen großem Chor, leichter Akustik-Gitarre, starkem Synthie-Aufkommen oder doch wieder den klassischen E-Gitarren herumtingelt. Es klingt wie ein wilder Mix, was es auch ist – aber zu keiner Sekunde unkoordiniert oder störend.

Natürlich ist es nicht das, was man von Progressive Rock erwarten würde, wenn da ein Jungspund von 20 Jahren komponieren würde. Hackett geht auf die 70 zu und hat in seinem Leben bereits so viele Epochen von Musik mitgestaltet und auch einfach gehört, dass er sich nicht nur auf die E-Gitarre beschränken könnte. Gewöhnungsbedürftig wird es dann allerdings schon beim orientalischen „Shadow And Flame“, ein Ausflug in die orientalische Musik. So vermischt die Lieder auch sind, von Marschmusik („Descent“) bis zu orchestraler Friedensmusik („Peace“), passt dieses Lied nicht ganz ins Gesamtbild, da stößt sogar das Mischbild ein wenig an seine Grenzen. Nichtsdestotrotz musikalisch clever und definitiv im Kontext der weiteren neun Genre-Ritte absolut verkraftbar. Denn insgesamt gelingt Hackett in den 55 Minuten seiner Musik tatsächlich das, woran doch so viele scheitern: ein absolutes Versinken in der Musik.

Auf Tour namens „Genesis Revisited Tour 2019“ kommt der begnadete Gitarrist ebenfalls, natürlich mit etlichen Genesis-Werken (das gesamte „Selling England By The Pound“-Album!) und Auszügen seines Solo-Repertoires. In München macht er hierbei am 24. April in der TonHalle Halt. Wer dabei sein möchte, sollte sich allerdings ranhalten – die Tickets werden knapp! Wir freuen uns darauf und hoffen selbstverständlich sehr auf viele Werke vom neuen Album.

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