Konzerte,  Metal & Rock

Shinedown – mit neuem Album „EI8HT“ auf Deutschland-Tour

It’s about to get heavy! Das zumindest war 2018 das Motto von Shinedown zu ihrem „Attention Attention“-Album, das der Band in Deutschland zum deutlichen Durchbruch verholfen hat. Zwar sind die Amerikaner in ihrem Land unlängst ein Arena-Act, in Europa wollten sie über den Status des Liebhaber-Acts dennoch nie hinausgehen. „Cut The Cord“ hat dies angefangen, aber „Devil“ endgültig für das breitere Interesse auch hierzulande gesorgt. Nach ihrem roughen Rock-Album „Planet Zero“ haben sie nun nach einer langen, intensiven Schreibphase ihr neues Werk „EI8HT“ fertiggestellt. Am 29. Mai 2026 erscheint ihr – passend zum Titel – achtes Studio-Album, wir haben reingehört.

Der Start der Album-Phase begann bereits vor rund 16 Monaten, als mit „Dance, Kid, Dance“ und „Three Six Five“ eine Doppelsingle und damit das erste musikalische Lebenszeichen seit geraumer Zeit auf die Fans losgelassen wurde. Immer wieder folgen neue Singles wie „Killing Fields“ oder „Searchlight“ – bevor im Februar endlich die langersehnte Ankündigung des Longplayers folgt. Ganze 18 Songs sind darauf zu finden – keine Interludes, kein Intro, vollwertige Stücke. Das zeigt die intensive kreative Beschäftigung mit neuem Material, mit der sich die Band zwar viel Zeit gelassen hat, aber als Resultat dieses lange Werk mit sich bringt. Darauf zu finden sind, neben den sechs bereits veröffentlichten Singles, ein Potpourri aus Balladen, wenigen Rocksongs und dem einen oder anderen kreativen Ausflug.

© Ryan Camp

„At The Bottom“ hält an satten Gitarren zum Einstieg kaum zurück – kantige Melodie, Geschwindigkeit, ordentliche Riffs. Beste Zeichen für das Album, welches dann aber doch recht schnell einen poppigeren Weg einschlägt. Zwar gehen Songs wie „Machine Gun“ oder das überragende „Safe And Sound“ auch immer wieder in die rockigere Richtung, insgesamt liegt das Augenmerk aber doch auf den großen Melodien, emotionalen Momenten und vielleicht dadurch auch etwas repetitiven Songstrukturen. Im letzten Drittel verliert sich „EI8HT“ ein wenig und kann nicht ganz an die starke erste Hälfte anknüpfen. Das ist bei der Masse von 18 Songs vielleicht auch nicht anders möglich.

Während die ersten zwei Singles bereits letztes Jahr ausführlich in Amerika betourt wurden, kommen Shinedown für ihre „Dance, Kid, Dance Act II“-Tour auch nach Europa. In Deutschland machen sie hierfür in zwei Städten Halt: Berlin (Columbiahalle, 11. November) und Düsseldorf (Mitsubishi Electric Halle, 12. November). Erwarten darf man, neben den neuen Songs, eine ausgewogene Mischung aus ihrer Diskografie, einschließlich „The Sound Of Madness“ und vielleicht sogar ihren Anfangswerken, wie „45“ oder „Fly From The Inside“. In jedem Fall: Nicht verpassen!

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