Jonas Kaufmann – am 10. Dezember im Nationaltheater

© Gregor Hohenberg

Er ist ein wenig der Sunnyboy der Opernszene und definitiv Aushängeschild, wenn man nach großen und vor allen großartigen Tenören fragt – Jonas Kaufmann. Der gebürtige Münchner, der auch weiterhin in Nähe der Stadt lebt, zählt als der weltweit erfolgreichste und beste Tenor der aktuellen Zeit. Egal, ob in etlichen Wagner-Partien, in Pucchinis Werken oder als Darbietender diverser Liederabende – die Fans jubeln ihm zu, die Häuser sind ausverkauft, die Leistung immer auf obersten Niveau. Nicht umsonst hat er bereits acht (!) Klassik-Echos erhalten – seine Solo-Alben positionieren sich kontinuierlich auf Top-Positionen in den Charts.

Dass Kaufmann in seiner Heimatstadt Engagements bekommt, war nicht selbstverständlich. Erst mit Nikolaus Bachler fand sich ein Intendant der Bayerischen Staatsoper, der das Juwel erkannte und verpflichtete ihn daraufhin stetig für diverse Produktionen, was selbstredend im Sinne des Sängers ist, denn mit direkter Verbindung ins eigene Zuhause spielt es sich immer noch am besten.
Ebenso nutzt Kaufmann das Nationaltheater für gelegentliche Konzerte, wie beispielweise am 10. Dezember, wenn er sein Konzert „O Paradis“ gemeinsam mit dem Bayerischen Staatsorchester unter Leitung von Bertrand de Billy geben wird und dabei aus einem reichen Arien-Repertoire schöpfen wird.
So wie fast jeder Abend, in dem Jonas Kaufmann mitwirkt, ist das Konzert leider bereits ausverkauft. Aber nicht traurig sein: bereits im nächsten Sommer kommt er wieder zur Neuinszenierung von „Parsifal“.