free&easy Festival 2018 – 11 Tipps, die man nicht verpassen sollte

Endlich ist es wieder soweit! Das free&easy Festival 2018 startet offiziell am 19. Juli und läuft bis zum 5. August. Hierbei ist wieder etliches an wirklich vielen Bands geboten, von Metal über Rock zu Hip-Hop, alles ist dabei. Es gibt gute Kaltgetränke, tolle Cocktails an der Akustik-Bühne und noch vieles mehr. Das Beste: Wir von Kultur in München dürfen dieses tolle Festival dieses Jahr präsentieren!

Da wir aber natürlich nicht nur einfach unseren Namen aufs Plakat klatschen lassen, wollen wir euch nun elf interessante, vielleicht bekannte, vielleicht auch unbekannte Tipps geben – guckt doch vorbei, vielleicht gefällt es euch, denn das Gute ist ja: es kostet euch nichts. 😉

Hier kommen die elf Tipps von Redaktionsleiter Ludwig!

Nr. 1: (Hed) P.E., 19. Juli, Backstage Club

Gleich zu Beginn ein Highlight. Die Jungs aus Amerika wissen sehr wohl, wie man Reggae, Rap und Metal kreuzt – ihr kultiger Crossover reißt einfach jedes Mal mit. 2015 habe ich sie als Co-Headliner vor Ill Nino gesehen, ebenfalls auf dem free&easy in der ersten Reihe. Nun kommen sie Headliner in den Club zurück. Tipp: früh da sein! Die Band ist eigentlich bereits größer als das…

Nr. 2: Russkaja, 19. Juli, Backstage Werk

Direkt nebenan: Russkaja. Die eigenartigen Österreicher, womöglich bekannt aus der Serie „Willkommen in Österreich“, macht spaßigen Ska mit etwas Rock und etwas Folk, außerdem russischen Flair, wenngleich der ehrlich gesagt kaum begründbar ist. 2015 einmal mit der Full-Show live erlebt – immens lustig, manchmal sogar mit tollen Riffs, aber auch hier gilt: früh da sein, brechend voll! Wenn man sich entscheiden müsste, würde ich aber (Hed) P.E. vorziehen..

Nr. 3: Money Boy, 20. Juli, Backstage Werk

Ich weiß nicht mal, ob das ein echter „Tipp“ ist, denn eigentlich ist diese ganze Rolle als auch das Image einfach Mumpitz, Spaß und immer noch ein schlechter Witz – und dennoch, es funktioniert wohl, macht Laune und zieht die Leute wie Sau an. Mir persönlich war es nie wert, dafür Geld auszugeben, aber nach einigen Cocktails Grundlage könnte es doch äußerst lustig sein, mal zu „Dreh den Swag auf“ ein wenig mitzubouncen? Vielleicht ist das auch eine schlechte Idee… Lance Butters 2015 beim free&easy Festival war überraschend gut und ein toller Abend – vielleicht funktioniert das hier ja auch? Vielleicht…

Nr. 4: Shots, 21. Juli, Backstage Backyard (Akustik)

Gut, das muss natürlich einfach schon aus Prinzip rein: meine eigene Band. Wir waren seit 2015 jedes Jahr zu Gast auf der Akustik-Stage und dürfen nun 2018 wieder ran – was für eine Ehre, jedes Mal! Keine Frage, natürlich ein Pflichtbesuch, ich gebe mir auch besonders Mühe, ein paar Töne zu treffen, hihi. Nein nein, ich verspreche 60 Minuten beste Unterhaltung! Und House Of Leaves danach klingen doch auch ganz nett. Aber Shots – wird das nicht wunderbar? Doyle nebenan im Werk sieht gegen uns sicherlich blass aus…

Nr. 5: Any Given Day, 24. Juli, Backstage Halle

Ach, die deutsche Metalcore-Gruppe hat in den letzten Jahren mächtig viel richtig gemacht. Umso mehr macht es natürlich Spaß, die Jungs live anzusehen, denn ihr zweites Album „Everlasting“ war verdammt stark und 2015 vor Eskimo Callboy im Backstage waren sie auch nicht allzu übel, allerdings ohne Bassist – das muss nun nachgeholt werden! Außerdem unbedingt empfehlenswert: Stonem als Opener, guter handgemachter Metal aus Oberbayern. Und wer einfach gar keine Lust auf Metalcore hat, der gehe eben ins Werk, da spielt Iced Earth, die ordentliche Ladung Heavy- und Thrash-Metal!

Nr. 6: Battle Beast, 25. Juli, Backstage Werk

Die Gruppe um Frontfrau Nora rockt einfach ordentlich! Ihr letztes Album mit dem bockstarken Opener „Straight To The Heart“ schlug zurecht ein wie eine Bombe, ihre Headliner-Show im Herbst 2016 war immens stark und perfekt ausgefeilt – in den knapp zwei Jahren hat zwar die Sängerin ein wenig (viel) zugelegt, aber das sollte wohl keine negative Auswirkung auf die doch sehr coole Heavy Metal-Mucke haben. Wenn Zeit, dann hin da!

Nr. 7: Tim Vantol, 28. Juli, Backstage Backyard (Akustik)

Der sympathische Holländer hatte nun bereits zweimal das Vergnügen, Royal Republic im Backstage Werk zu supporten, und war beide Male äußerst erfolgreich in seinem Auftreten, seiner schönen Musik, einfach in allem! Erst dieses Frühjahr war er mit Band im Strom, nun spielt er wieder solo und sogar in kleiner Atmosphäre auf der Akustik-Stage. Garant für einen schönen Abend! Wer ausnahmsweise mal absolut gar keine Lust auf Live-Musik hat, dem sei die Dokumentation „Immer noch jung“ der Killerpilze empfohlen, die nebenan auf dem Kinoplatz laufen sollte – solange das Wetter mitspielt.

Nr. 8: Hatebreed, 29. Juli, Backstage Werk

Wahrscheinlich die größte Band beim free&easy Festival. 2014 zuletzt im Werk und in Windeseile rappelvoll. Da muss ich nicht viele Worte verlieren – einfach mal anschauen, mitnehmen und einen guten Abend haben. Destroy Everything! Falls ich nicht bei Ed Sheeran lande, bin ich ebenfalls vor Ort!

Nr. 9: Itchy, Backstage Werk & Alex Diel, Backyard (Akustik), 3. August

Zwei Gegensätze, die sich ehrlich gesagt auch nicht anziehen, aber einfach beide erwähnenswert gehören! Itchy waren bereits 2016 ein sehr Punkrock-Spaß, das dürfte zwei Jahre später, nur weil das „Poopzkid“ im Namen weggefallen ist, nicht viel anders sein. Als Opener übrigens 49 Days dabei, gute Pop-Punk-Freunde von mir, die WIRKLICH empfehlenswert sind! Dagegen auf der Akustik-Stage spielt Alex Diel mit seinen feinen Gitarrenstücken, die nicht nur einfühlsam, sondern ebenso ausufernd und ausbrechend sind – wenn etwas gesagt werden muss, dann sagt es Diel, und genau das macht die Musik so toll und den Auftritt mehr als besuchenswert!

Nr. 10: Swiss & Die Andern, Backstage Werk, 4. August

Jaja, natürlich sind Swiss & Die Andern letztendlich wieder Crossover, aber das ist ja auch eine subjektive Liste voller Empfehlung! Denn der Hamburger Rapper Swiss und sein Clan sind derzeit wohl mit ihrer Mischung aus Rock, Rap, Punk und Metal die aufsteigendste Combo am deutschsprachigen Crossover-Himmel. Zusätzlich ist ihre politische Einstellung zumindest meines Erachtens sehr intensiv und gut, ohne zu plump zu werden. Haben bisher bei JEDEM Besuch abgeliefert und sind nicht ohne Grund bereits einige Jahre in Folge immer wieder dabei – dieses Jahr erstmals im Werk. Hin da und abfeiern!

Nr. 11: Dog Eat Dog, Backstage Werk, 5. August

Den glorreichen Schluss machen Dauergäste beim free&easy: Dog Eat Dog. Die Crossover-Combo, die wirklich immer für gute Laune sorgt, war bereits Anfang Juni beim Rockavaria dabei, nun kommen sie wieder zurück für den Abschluss des Gratis-Festivals. Rock, Rap, Hip-Hop, Saxophon, alles zusammen – und immer das Motiv der fetten Party! Übrigens als Support dabei: die Münchner Crossover-Instanz apRon, die Dog Eat Dog dann doch noch einmal um Längen an musikalischer Klasse schlagen. Den Opener mimen die einzigartigen, aber auch echt schrägen Insane! Falls man doch eher mehr Lust auf klassischen Hardcore hat, gibt es H2O in der Halle, die auch jedes Mal einen Besuch wert sind.