Daniel Kehlmann – am 18. Oktober im Residenztheater

© Beowulf Sheehan

Beschäftigt man sich mit den bedeutendsten Autoren im deutschsprachigen Raum, kommt man über manche Namen nicht hinweg. Neben Christian Kracht ist vor allem Daniel Kehlmann einer dieser Personen, die ein kleines bisschen Literaturgeschichte geschrieben haben. Fraglos kam der große Durchbruch erst mit dem Roman „Die Vermessung der Welt“, der inzwischen schon eine hochwertige Kinoproduktion gefolgt ist, bei seiner Leserschaft verdient gemacht hat er sich aber auch mit Werken wie „Ruhm“ und „Der fernste Ort“, ein Werk, das vor seinem Durchbruch erschien.

Kehlmanns neuestes Buch heißt „Tyll“ und dreht sich, wie vielleicht zu vermuten, rund um die Figur Tyll Eulenspiegel. Die Neuerfindung dieses Charakters wird verknüpft mit schicksalhaften Begegnung, durch die Tyll gemeinsam weitere Geschichten erlebt. Wie diese Zusammentreffen laufen und ob sie abermals die üblichen Überraschungsmomente beibehalten, das stellt der Autor höchstpersönlich auf der dazugehörigen Lese-Tour vor, wobei er auch in seine Geburtsstadt München kommt, nämlich am 18. Oktober im Residenztheater. Als Freund von Kehlmanns Literatur definitiv ein Termin, den man ins Auge fassen sollte.

KARTEN gibt es HIER.